Vanja Vukovic, Plastic Invader 03, 2012
“Plastic Invader” by Vanja Vukovic

In “Plastic Invader”, Vanja Vukovic traces the tracks of the grown and growing city in China. In Chinese town planning in particular (though not only there!) urban development can be observed that partly assumes extreme proportions, as do many other things. Ever larger areas are densely built-up with ever larger buildings, without regard for natural rhythms – neither of the residents, nor of the environment.

Ohne Titel (Serie), 24 x 18 cm, Öl auf Holz, 2012
“Ein Raum entsteht, wird mittels Farbe nach und nach umgebaut, ausgeleuchtet, eingerissen, wird düsterer oder heller.” INTERVIEW mit Melanie Siegel

Man blickt in rätselhafte Raumkonstruktionen. In sich gefaltete Strukturen, deren Räumlichkeit zwar möglich, aber absurd scheint. Die “Interieurs” wirken dunkel, düster, geheimnisvoll oder melancholisch, fast bedrohlich, nur gelegentlich fällt der Blick auf ein Dahinter. Melanie Siegel konstruiert in sich geschlossene Räume, absurd, grotesk bisweilen, aber doch aus natürlichen Materialien wie Holz und Stein gebaut, deutlich von Menschenhand gemacht.

Lichtung, 110 x 160 cm, 2011 (c) Johanna Jakowlev
“Aufmerksam sein und Umwege fahren!” Johanna Jakowlevs Architekturlandschaften

Narrative Szenerien, menschenleere Landschaften, Seen und Gewässer und – Betonwände, Auffangbecken, Brücken. Naturräume, in denen die menschlichen Eingriffe sichtbar sind. Keine „schönen“ Idyllen, sondern Zweckarchitekturen, moderne Gebäude, Industriespuren, Brücken werden zum Motiv der Stuttgarter Künstlerin. In ihren Kompositionen entfaltet jedoch gerade das ungewohnt Gewohnte, meist begleitet von dunklen, farbenreichen Himmelansichten, eine besondere Stimmung, die den Betrachter trotz – oder gerade wegen – der eher düsteren Atmosphäre in die poetischen Szenerien hineinzieht.

New Spaces (c) Jennifer Mason
“New Spaces” by Jennifer Mason

With “New Spaces“, New Zealand photo artist Jennifer Mason created a dazzling spatial installation which transformed the actual gallery space. Questioning with the viewers’ perception, her works are an optical play with space, spatiality and how wie perceive it – the more so when the space in question is a gallery whose rooms we are used to discreet and “white-cubish“.

Gewebe im Exzess, 2009
Jochen Eisentraut: Räume im Exzess

Der Berliner Architekt und Künstler Jochen Eisentraut schafft Bilder, die oft Grenzgänge zwischen Kunst und Architektur, aber auch zwischen den Medien sind: Gezeichnete Skizzen überträgt er in den Computer und verwandelt sie dort in dreidimensionale räumliche Gebilde. Linienwirbel fügen sich zusammen zu überraschenden, komplexen Ansichten.

BUNKERbiotop. Rundgang 14
BUNKERbiotop. Im Bunkerhotel unter dem Marktplatz von Stuttgart

Der Architekt und Stadtplaner Jörg Esefeld aus Stuttgart sowie der Physiker und Fotograf Professor Werner Lorke aus Frankfurt am Main haben den Bunker unter dem Stuttgarter Marktplatz wiederentdeckt. Der eine stets auf Spurensuche nach vergessenen Orten in der Stadt, der andere in der Auseinandersetzung mit Materialien und deren Veränderungen in der Zeit, haben sie sich dem Ort zunächst assoziierend und diskutierend genähert, dann einen ‘Zugang’ und schliesslich ein besonderes, interdisziplinäres Projekt realisiert. Dafür war das Bunkerbiotop geradezu ein Ideal-Ort. Entstanden sind überraschende Ansichten aus einer Welt “underground”.

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Cathrin Schulz: Last Call

The photo series LAST CALL by German photographer Cathrin Schulz portrays Berlin inner city airport Tempelhof in an outstanding way.

Tobias Weber, Park Ost (Schönes neues Zürich), Acryl auf Baumwolle, 200 x 110, 2006
Alltagsarchitektur | Everyday Architecture: Tobias Weber, Johannes Twielemeier, Inês d’Orey

Nur selten achtet man auf die ganz alltägliche Architektur, die einen tagein tagaus umgibt. Architektur wird, wenn man ihr denn mehr Aufmerksamkeit schenkt (alle, die beruflich damit zu tun haben, seien hier einmal ausgenommen), zumeist nur in ihrer monumentalen Form warhrgenommen – Prachtbauten aus vergangenen Zeiten etwa, historische Schlösser, Burgen und Kirchen stehen weit oben auf der touristischen Beliebtheitsskala.

Michael á Grømma, Coast of California, 2008
Architektur | Erinnerung: Michael á Grømma, Beatrice Minda, Hans Martin Sewcz

„Wir denken nicht an die Naturwissenschaft, sondern an die Architektur, wenn wir von Raum oder Zeit in Bezug auf unsere Erfahrungen und Erinnerungen sprechen.” Daniel Libeskind

Juliane Eirich, Supermarket, Korea Diary, 2007/08
Night and Day: Juliane Eirich, Matthias Haun, Ruben Brulat, Todd Hido

Von der Romantic Comedy bis zum Actionthriller: In den wenigsten Hollywood-Filmen fehlt er, der Blick auf das Lichtermeer einer Stadt. Es übt eine besondere Faszination aus, die Weite einer urbanen Ansiedlung reduziert auf ein helles Blitzen und Blinken von Lichtern im Dunkeln vor sich ausgestreckt zu sehen. Die Ausmaße urbaner Ansiedlungen scheinen sich ins Unendliche zu dehnen, während die architektonischen Strukturen selbst nur schemenhaft auszumachen sind. Stadt wird zum abstrakten Lichterspiel.