Narrative Szenerien, menschenleere Landschaften, Seen und Gewässer und – Betonwände, Auffangbecken, Brücken. Naturräume, in denen die menschlichen Eingriffe sichtbar sind. Keine „schönen“ Idyllen, sondern Zweckarchitekturen, moderne Gebäude, Industriespuren, Brücken werden zum Motiv der Stuttgarter Künstlerin. In ihren Kompositionen entfaltet jedoch gerade das ungewohnt Gewohnte, meist begleitet von dunklen, farbenreichen Himmelansichten, eine besondere Stimmung, die den Betrachter trotz – oder gerade wegen – der eher düsteren Atmosphäre in die poetischen Szenerien hineinzieht.
With “New Spaces“, New Zealand photo artist Jennifer Mason created a dazzling spatial installation which transformed the actual gallery space. Questioning with the viewers’ perception, her works are an optical play with space, spatiality and how wie perceive it – the more so when the space in question is a gallery whose rooms we are used to discreet and “white-cubish“.
Der Berliner Architekt und Künstler Jochen Eisentraut schafft Bilder, die oft Grenzgänge zwischen Kunst und Architektur, aber auch zwischen den Medien sind: Gezeichnete Skizzen überträgt er in den Computer und verwandelt sie dort in dreidimensionale räumliche Gebilde. Linienwirbel fügen sich zusammen zu überraschenden, komplexen Ansichten.
Der Architekt und Stadtplaner Jörg Esefeld aus Stuttgart sowie der Physiker und Fotograf Professor Werner Lorke aus Frankfurt am Main haben den Bunker unter dem Stuttgarter Marktplatz wiederentdeckt. Der eine stets auf Spurensuche nach vergessenen Orten in der Stadt, der andere in der Auseinandersetzung mit Materialien und deren Veränderungen in der Zeit, haben sie sich dem Ort zunächst assoziierend und diskutierend genähert, dann einen ‘Zugang’ und schliesslich ein besonderes, interdisziplinäres Projekt realisiert. Dafür war das Bunkerbiotop geradezu ein Ideal-Ort. Entstanden sind überraschende Ansichten aus einer Welt “underground”.
The photo series LAST CALL by German photographer Cathrin Schulz portrays Berlin inner city airport Tempelhof in an outstanding way.
Nur selten achtet man auf die ganz alltägliche Architektur, die einen tagein tagaus umgibt. Architektur wird, wenn man ihr denn mehr Aufmerksamkeit schenkt (alle, die beruflich damit zu tun haben, seien hier einmal ausgenommen), zumeist nur in ihrer monumentalen Form warhrgenommen – Prachtbauten aus vergangenen Zeiten etwa, historische Schlösser, Burgen und Kirchen stehen weit oben auf der touristischen Beliebtheitsskala.
„Wir denken nicht an die Naturwissenschaft, sondern an die Architektur, wenn wir von Raum oder Zeit in Bezug auf unsere Erfahrungen und Erinnerungen sprechen.” Daniel Libeskind
Von der Romantic Comedy bis zum Actionthriller: In den wenigsten Hollywood-Filmen fehlt er, der Blick auf das Lichtermeer einer Stadt. Es übt eine besondere Faszination aus, die Weite einer urbanen Ansiedlung reduziert auf ein helles Blitzen und Blinken von Lichtern im Dunkeln vor sich ausgestreckt zu sehen. Die Ausmaße urbaner Ansiedlungen scheinen sich ins Unendliche zu dehnen, während die architektonischen Strukturen selbst nur schemenhaft auszumachen sind. Stadt wird zum abstrakten Lichterspiel.